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Flandern, Fotos: Tom Palmaers, Sint Truiden Tourismus

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Nah und schön – Limburg

Entdecken Sie

das belgische Urlaubs-

paradies um die Ecke

Wer eine Auszeit vom stressigen Alltag in der Stadt haben möchte, muss nicht in einen Flieger steigen: Nur einen Katzensprung von Köln entfernt liegt das wunderschöne Limburg mit seinen großartigen Landschaften, die sich vor allem mit dem Rad erkunden lassen.

Große Städte sucht man in der Provinz Limburg – der am nächsten zu Deutschland gelegenen Region Flanderns – vergebens. Dafür gibt es viel Natur und ein vielfältiges Freizeitangebot im Grünen, um seine Akkus wieder voll aufzuladen. Die Landschaft ist geprägt von malerischen Dörfern und Schlössern, weiten Grasebenen und üppigen Obstplantagen sowie zahlreichen Kanälen. Vor allem zur Obstblüte im April und zur Erntezeit im Spätsommer und Herbst lohnt sich ein Besuch.

Haspengau in der Provinz Limburg ist – nach Südtirol – die größte Obstregion Europas.

Nicht nur die beeindruckenden Landschaften machen Limburg zu einem ganz besonderen Reiseziel, auch die kulinarischen Spezialitäten sollte man sich nicht entgehen lassen. Vor allem in Hasselt, der „Hauptstadt des Geschmacks“ kommt man an „Vlaai“ und „Stroop“, wohlschmeckenden Bieren und typisch belgischen Pommes frites nicht vorbei. Ob wegen der Landschaft oder dem feinen Essen, den süßen und alten Städtchen oder der faszinierenden Kultur – es lohnt sich auf jeden Fall das wunderschöne Limburg zu entdecken.

Um die Sicherheit von Einheimischen wie auch Besuchern zu gewährleisten und die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat die belgische Regierung entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Die aktuellen Informationen dazu finden Sie hier: https://www.info-coronavirus.be/de

Limburg, Foto: Toerisme Limburg

Natur genießen

Auf dem Rad in die

Landschaft eintauchen

Entschleunigen, dem hektischen Alltag entkommen und Ruhe tanken – dafür ist Limburg die perfekte Urlaubsregion. Hier wartet eine beeindruckende Natur auf Radfahrer, Wanderer und Spaziergänger. Genau richtig, um die Seele baumeln zu lassen und die schönen Seiten des Lebens zu genießen.

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Besonders Radfahrer kommen in Limburg auf ihre Kosten. Zahlreiche, gut ausgebaute Radwege bieten optimale Bedingungen, um die Umgebung im eigenen Tempo zu entdecken und sich an der Natur zu erfreuen. Alle Radwege sind gut ausgeschildert und bilden ein einzigartiges Streckennetz durch die Provinz Limburg. Das Fahrradwegenetz umfasst 2000 km befestigte und größtenteils autofreie Fahrradwege – ideal, wenn man mit der ganzen Familie sicher unterwegs sein will. Durch Knotenpunkte ist das Netz übersichtlich gegliedert und macht herkömmliche Radkarten quasi überflüssig – eine Idee, die in der Region Limburg entwickelt und mittlerweile von vielen anderen Radregionen auch in Deutschland übernommen wurde.

  • Mit dem Rad ins Wasser abtauchen, ohne nass zu werden? Klingt unmöglich, ist es aber nicht! In der Teichlandschaft De Wijers in der Provinz Limburg gibt es einen faszinierenden Radweg, der unterhalb des Wasserspiegels angelegt und zu beiden Seiten mit Mauern befestigt ist. Der Weg führt mitten durch die Teichlandschaft und befindet sich zwischen den Knotenpunkten 91 und 98 in der Nähe des Freilichtmuseums Bokrijk.

Immer an der Maas lang

Für wen die Radtouren durch Baumwipfel oder Wasser zu kurz sind, der kann sich auch auf einen der schönsten grenzüberschreitenden Radwege durch Europa begeben: den Maasradweg. Der 1000 km lange Radweg schlängelt sich von Langres in Frankreich nach Hoek van Holland. Die schönste Strecke geht dabei auf 63 Kilometern durch Belgien – entlang an historischen Dörfern und endlosen Ufern. Die Route führt Sie an vielen geschichtsträchtigen Orten und wunderschönen Schlössern vorbei. Malerische Orte wie der Marktplatz von Maaseik und das schönste Dorf Flanderns, Oud-Rekem, warten darauf, auf dieser Tour von Ihnen entdeckt zu werden. Vor allem am Deich können Sie Ruhe und Natur genießen, denn hier fährt kein einziges Auto. Mit Zugvögeln an Ihrer Seite und Blick auf weidende Tiere fahren Sie entlang von Kiesteichen und alten Flussarmen durch eine atemberaubende Landschaft. Auf dieser abwechslungsreichen Tour ist die Maas die einzige Konstante. Sie bestimmt, wo es entlang geht – und sie wird Sie nie enttäuschen.

Eine unvergleichliche Landschaft wartet auf dem Maasradweg auf Sie.

Nationalpark Hoge Kempen

Es kann nur einen geben, so oder so ähnlich dachte es sich Belgien bei seinem dort einzigartigen Nationalpark Hoge Kempen. Auf einem Gebiet von etwa 5750 Hektar erstreckt sich der Nationalpark zwischen der Stadt Genk und dem Tal der Maas. Hier sind Sie richtig, wenn Sie ihre Lungen mit frischem Sauerstoff füllen und dem täglichen Elektrosmog entkommen wollen. Der Park bietet für jeden Geschmack etwas: In der „Mechelse Heide“ erwartet Sie eine wunderschöne Heide soweit das Auge reicht. Oder Sie genießen auf der Spitze der Bergehalden in Terhills, früher bekannt als Connecterra, ein atemberaubendes Panorama. Auch Historisches gibt es hier zu entdecken, wie das Wasserschloss in Pietersheim oder Sie machen sich auf zum Kinderbauernhof mit Spielplatz. In Kattevennen können Sie sich im Cosmodrome zurücklehnen und bei 360-Grad-Projektionen ins All entführen lassen. Oder es zieht Ihnen die Schuhe aus bei einer angenehmen Barfußwanderung in Lieteberg.

Eine beeindruckende Landschaft wartet in Belgiens einzigem Nationalpark Hoge Kempen auf Sie.

Wer aber einfach nur Wandern oder Radwandern und die Landschaft entdecken möchte, begibt sich auf einen der zahlreichen Wege durch dunkelgrüne Wälder, großflächige Heide und sich spiegelnde Moorseen. Auf 82 ausgeschilderten Wegen können Wanderer ihre Schleifen drehen. Zwei Wanderungen in Pietersheim sind sogar mit einem Premium-Qualitätskennzeichnen ausgezeichnet worden. Echten Wanderfreunden ist die Langstreckenwanderung von 75 Kilometern zu empfehlen.

Der ideale Startpunkt für Radfahrer ist die „Station As“: Von hier können Sie sich, mit Hilfe des Fahrradroutennetzwerks, ganz bequem eine eigene Strecke zusammensuchen – ganz nach ihrem eigenen Fitnesslevel und an den Orten vorbei, die Sie besuchen möchten.

Sogar Reiter erwartet ein ganzes Netzwerk an Pfaden und Wegen. Mit deutlicher Ausschilderung und unmissverständlichen Karten finden Sie immer den richtigen Weg!

Alden Biesen, Foto: xxx

Kunst & Kultur

Geschichte

hautnah erleben

Limburg ist jedoch nicht nur von wunderschöner Natur geprägt, auch kulturell hat die belgische Provinz viel zu bieten. Neben der ältesten Stadt Belgiens können Sie hier Geschichte hautnah erleben und bei Ihren Wanderungen durch die Natur beeindruckende Kunstwerke bestaunen. Denn in Limburg gehört Kunst nicht nur ins Museum, sondern lädt viel mehr zu neuen und einzigartigen Perspektiven ein.

Alte Schlösser und Burgen – wer sich der Faszination dieser ehrwürdigen Gebäude nicht entziehen kann und will, ist in Bilzen bei Tongeren genau richtig. Hier steht das Wasserschloss Alden Biesen, einer ehemaligen Niederlassung des Deutschritterordens. Bereits 1200 von den Deutschrittern gegründet, wandelte sich Alden Biesen im Laufe der Jahre zu einem „luxuriösen“ Barockschloss mit einem Lustgarten nach französischem Vorbild. Nachdem die Burganlage 1971 abgebrannt war, wurde die damalige Ruine von der belgischen Regierung gekauft und Alden Biesen wieder aufgebaut. Heute kann man in den wunderschönen französischen und englischen Gärten auf dem Rad oder zu Fuß lustwandeln und die schönste Blütenpracht bestaunen. Hier finden Sie jahrhundertealte Buchen, verschlungene Pfade und sogar einen römischen Minerva-Tempel – ein perfekter Ort für ein romantisches Picknick.

Mehr als „nur“ ein Schloss: Alden Biesen ist nicht nur geschichtsträchtig, sondern bietet auch zahlreiche Events für jeden Geschmack.

Alden Biesen hat aber noch weit mehr zu bieten: Das Wasserschloss ist für zahlreiche musikalische Events, wie zum Beispiel den „Biesenrock“, das „Schottische Wochenende“ oder das „Festival für alte Musik“ eine ideale Kulisse. Und einmal im Jahr findet auf Alden Biesen das internationale Erzählfestival statt. Dann erwecken professionelle Geschichtenerzähler aus aller Welt Hexen und Zauberer zum Leben, berichten von exotischen Ländern, kuriosen Begebenheiten und fantastischen Abenteuern. Ein Spektakel, dass nicht nur Kinder in den Bann zieht.

Um die Geschichte von Alden Biesen hautnah zu erleben, sollten Sie unbedingt den zauberhaften Licht- und Klangparcours „Bilzen Mysteries“ machen. Der multimediale Parcours führt Sie auf beeindruckende Weise durch die 800 Jahre alte Geschichte der Wasserburg. Ausgerüstet mit einem Tablet dauert der Video-Parcours über das märchenhafte Schlossgelände eine volle Stunde. Während Sie durch die Originalkulissen spazieren, steuert das Tablet spannende historische Begebenheiten und Ereignisse bei und wird so zu einer spannenden Bühne.

Kunst in der Natur

2011 wurde im Haspengau ein Kunstprogramm initiiert, dass das Ziel hat Kunst in einen Dialog mit ihrer Umgebung zu bringen und Geschichte zu enthüllen, die nicht immer sofort zu sehen ist. Besonders im Haspengau, einer Region, die für ihre zahlreichen Obstbäume und blütenreiche Landschaft bekannt ist, schmiegen sich die Kunstwerke perfekt ein und fordern so Radfahrer, Wanderer und Spaziergänger dazu auf, ihre Umgebung noch mal unter ganz anderen Aspekten zu betrachten.

Noch mehr Infos zum Klicken:

„Reading Between the Lines“ wurde von dem Künstlerduo Pieterjan Gijs und Arnout Van Vaerenbergh geschaffen. Die jungen belgischen Künstler möchten mit ihren Werken dem Betrachter eine neue Perspektive aufzeigen. Die durchscheinende Kirche ist zehn Meter hoch und besteht aus 100 übereinander gestapelten Schichten Stahlplatten. Durch die Konstruktion hat man immer einen faszinierenden Blick auf die umliegende Landschaft – die Kirche ist in der Landschaft präsent, aber auch abwesend.

„Reading Between the Lines“ wurde von dem Künstlerduo Pieterjan Gijs und Arnout Van Vaerenbergh geschaffen. Die jungen belgischen Künstler möchten mit ihren Werken dem Betrachter eine neue Perspektive aufzeigen. Die durchscheinende Kirche ist zehn Meter hoch und besteht aus 100 übereinander gestapelten Schichten Stahlplatten. Durch die Konstruktion hat man immer einen faszinierenden Blick auf die umliegende Landschaft – die Kirche ist in der Landschaft präsent, aber auch abwesend.

Im Haspengau hängen die Kunstwerke von Dré Wapenaar – „The Lane of Tears“. Bei ihnen geht es dem Künstler vor allem um die soziale Interaktion rund um das Werk. Deshalb sind die riesigen tränenförmigen Zelte, die an Bäumen hin zum Schloss Hex führen, auch bewohnbar. Vom 1 April bis zum 30. September können die ungewöhnlichen Unterkünfte gebucht werden.

Im Haspengau hängen die Kunstwerke von Dré Wapenaar – „The Lane of Tears“. Bei ihnen geht es dem Künstler vor allem um die soziale Interaktion rund um das Werk. Deshalb sind die riesigen tränenförmigen Zelte, die an Bäumen hin zum Schloss Hex führen, auch bewohnbar. Vom 1 April bis zum 30. September können die ungewöhnlichen Unterkünfte gebucht werden.

Das architektonische Kunstwerk Untitled #158 wurde von dem schottischen Künstler Aeneas Wilder geschaffen. Die runde Konstruktion bietet einen faszinierenden 360-Grad-Blick, der durch vertikale Holzlatten abgegrenzt wird. Der Künstler möchte, dass sein Werk als Linse fungiert, durch die der Besucher seine Gedanken und Gefühle vor dem Hintergrund der Landschaft um Kerniel fokussieren kann.

Das architektonische Kunstwerk Untitled #158 wurde von dem schottischen Künstler Aeneas Wilder geschaffen. Die runde Konstruktion bietet einen faszinierenden 360-Grad-Blick, der durch vertikale Holzlatten abgegrenzt wird. Der Künstler möchte, dass sein Werk als Linse fungiert, durch die der Besucher seine Gedanken und Gefühle vor dem Hintergrund der Landschaft um Kerniel fokussieren kann.

Der flämische Künstler und Designer Frits Jeuris ist dafür bekannt, aus Abfallmaterialien Designobjekte und Kunstwerke zu schaffen. So auch bei seinem Kunstwerk auf dem höchsten Punkt von Helshoven: „Helsh(ea)ven“. Das Kunstwerk besteht aus 90 einheimischen Kirschbäumen, die fünfzig Jahre alt sind und Ende 2016 dem Little-Cherry-Virus zum Opfer fielen, einer ansteckenden Pflanzenkrankheit, die bei Kirschen zu kleinen Früchten führt. Dank Frits Jeuris haben die gefällten Bäume ein zweites Leben bekommen. Sein Werk soll die dynamische Landschaft des Haspengau symbolisieren.

Der flämische Künstler und Designer Frits Jeuris ist dafür bekannt, aus Abfallmaterialien Designobjekte und Kunstwerke zu schaffen. So auch bei seinem Kunstwerk auf dem höchsten Punkt von Helshoven: „Helsh(ea)ven“. Das Kunstwerk besteht aus 90 einheimischen Kirschbäumen, die fünfzig Jahre alt sind und Ende 2016 dem Little-Cherry-Virus zum Opfer fielen, einer ansteckenden Pflanzenkrankheit, die bei Kirschen zu kleinen Früchten führt. Dank Frits Jeuris haben die gefällten Bäume ein zweites Leben bekommen. Sein Werk soll die dynamische Landschaft des Haspengau symbolisieren.

Auf einem 24 Hektar großen Areal hat der international renommierte Künstler Koen Vanmechelen eine einzigartige Open-Air-Ausstellung geschaffen – „La Biomista“. Die Werke umfassen ein weites Spektrum: von Gemälde über Skulpturen, Videos, Mixed-Media-Installationen bis hin zu Projekten „lebender Kunst“. Die Kunst in diesem Garten der Ordnung und des Chaos widmet sich universellen gesellschaftlichen Themen wie Vielfalt und Menschenrechten. Dabei fügen sich die Installationen perfekt in die Umgebung ein und bilden eine Einheit zwischen Kunst und Natur, aber auch dem Menschen.

Auf einem 24 Hektar großen Areal hat der international renommierte Künstler Koen Vanmechelen eine einzigartige Open-Air-Ausstellung geschaffen – „La Biomista“. Die Werke umfassen ein weites Spektrum: von Gemälde über Skulpturen, Videos, Mixed-Media-Installationen bis hin zu Projekten „lebender Kunst“. Die Kunst in diesem Garten der Ordnung und des Chaos widmet sich universellen gesellschaftlichen Themen wie Vielfalt und Menschenrechten. Dabei fügen sich die Installationen perfekt in die Umgebung ein und bilden eine Einheit zwischen Kunst und Natur, aber auch dem Menschen.

Die Domäne Bokrijk umfasst ein 250 Hektar großes Gebiet aus Gärten, Wäldern und Weihern. Ideal für Spaziergänge und faszinierende Entdeckungsreisen. Neben der wunderschönen Natur kann man hier aber vor allem die Geschichte Flanders entdecken: Im größten Freilichtmuseum Belgiens erwarte Besucher über hundert historische Gebäude und „echte“ Bewohner lassen die Geschichte greifbar aufleben. An Sonn- und Feiertagen und täglich im Juli und August wird das Programm noch um Darsteller, Musiker und Akrobaten ergänzt.

Die Domäne Bokrijk umfasst ein 250 Hektar großes Gebiet aus Gärten, Wäldern und Weihern. Ideal für Spaziergänge und faszinierende Entdeckungsreisen. Neben der wunderschönen Natur kann man hier aber vor allem die Geschichte Flanders entdecken: Im größten Freilichtmuseum Belgiens erwarte Besucher über hundert historische Gebäude und „echte“ Bewohner lassen die Geschichte greifbar aufleben. An Sonn- und Feiertagen und täglich im Juli und August wird das Programm noch um Darsteller, Musiker und Akrobaten ergänzt.

Chocolatier Boon, Foto: Tourismus Flandern Brüssel

Ein Gaumenschmaus

Auf kulinarischer

Entdeckungstour

Denkt man an Belgien und Essen, fallen einem sofort belgische Waffeln oder Schokolade ein. Dieser schöne Flecken Erde hat aber noch weit mehr zu bieten als Fritten und Co.. Neben leckerer Schokolade können Sie in Limburg einzigartige Biere, zuckersüßen Fruchtsirup und viele weitere kulinarische Leckereien entdecken.

Obst wohin das Auge reicht: Der Haspengau ist malerisch mit seinen zahlreichen Obstbäumen und -sträuchern und dazwischen den Mauern der alten Bauernhöfe. Sogar Wein wächst auf diesem ausgesprochen fruchtbaren Boden. Eine schöne Gegend für Radfahrten oder Wanderungen. Im Gemeindehaus von Alken, im Norden von Limburg, können Sie sich dazu einen „Verhalenfluisteraar“ ausleihen. Dieser Geschichtenflüsterer ist ein Gerät, das Sie an ihr (Leih-)Fahrrad klemmen können und das Sie beim Radfahren mit Hintergrundinfos, Musik, einem Hörspiel und Tipps versorgt. Auf dem kleinen Monitor werden auch Filmausschnitte von besonderen Punkten der Fahrradroute durch die „Terra Fecunda“ (fruchtbares Land) gezeigt.

Eine ganz besondere Art den Sommer hautnah im Flämischen Obstgarten zu genießen, bietet das Hotel Ri Coëme in Sint-Truiden, der Hauptstadt des Haspengaus: Hier können Sie in fünf luxuriösen Zweipersonenzelten campen. Im Juni und Juli können Sie dort den Obstbauern zuschauen, wenn sie Kirschen, Himbeeren und Erdbeeren ernten. Von August bis Oktober folgen Äpfel, Birnen und Trauben.

Süß und lecker – die Früchte Haspengaus sind eine Augenweide und bieten die perfekte Grundlage für süße Leckereien.

Aber natürlich sind all die bunten und duftenden Obstgärten nicht nur schön anzusehen, vor allem dem Gaumen bieten sie einen unvergleichlichen Genuss. Neben verschiedenen wohlschmeckenden Fruchtkonfitüren in den verschiedensten Obstkombinationen, ist die Region vor allem die Heimat einer ganz besonderen Spezialität: dem legendären „Stroop“. Seit mehr als 150 Jahren stellen Obstbauern der Region diesen leckeren und süßen Fruchtsirup aus Äpfeln und Birnen her. Zur Apfel- und Birnenernte im Herbst ist der Sirup natürlich besonders frisch und kann beim Frühstück oder auf Pfannkuchen genossen werden. In der traditionellen Sirup-Brennerei der Familie Bleus in Vrolingen wird der „Stroop“ bereits seit 1843 hergestellt und das noch immer nach altem Rezept, ganz ohne Zucker, Konservierungs- oder Farbstoffen.

Bier ist nicht gleich Bier – Schlossbrauerei Ter Dolen

Belgien ohne Bier, das geht nicht! Das dachte sich auch auch Mieke Desplender, die das Schloss Ter Dolen 1993 erwarb und vor dem sicheren Verfall bewahrte. 1994 wurde in der Remise des mittelalterlichen Schlosses eine moderne Brauerei eingerichtet. Hier werden die belgischen Klosterbräu-Biere Ter Dolen Blond (6,1%), Ter Dolen Donker (7,1%), Ter Dolen Tripel (8,1%), Ter Dolen Kriek (4,5%), Armand Ter Dolen (7%), Ter Dolen Wit (5,1%), Ter Dolen Rouge (6,5%) und Ter Dolen Winter (9,1%), weltweit das einzigen Klosterbräu mit Kirschgeschmack, gebraut. Die Schlossbrauerei legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, so wird der Honig für das Winterbier von den eigenen Bienen gesammelt und direkt vor Ort produziert. Die Maische wird auch nicht verschwendet, sondern von einem Bäcker vor Ort zu Brot verarbeitet.

Genießen können Sie die Vielfalt der dort gebrauten und abgefüllten Biere in den hergerichteten Nebengebäuden und Gärten des Schlosses mit Blick auf die prachtvolle Orangerie. Wenn Sie in die Geheimnisse der Schlossbrauerei eintauchen wollen, empfiehlt es sich, an einem Samstag oder Sonntag vorbeizuschauen, denn dann finden jeweils 45-minütige Führungen statt.

Nicht nur für Bierkenner einen Besuch wert: Die Schlossbrauerei Ter Dolen biete Jung und Alt einen perfekten Ort zum Verweilen und Genießen.

Weinschloss Genoels-Elderen – das einzige seiner Art in Belgien

Für jeden Wein- und Naturliebhaber ist ein Besuch des größten Weinguts Belgiens ein Muss. Das Winzerschloss Genoels-Elders liegt mitten in einem Park mit einem wunderschönen Arboretum mit seltenen Bäumen, die bereits viele Jahrhunderte alt sind. Zudem gehört ein riesiger Rosengarten mit annähernd 1.000 Rosensträuchern mit 24 verschiedenen Rosenarten zum Weingut – einen romantischeren Ort können Sie sich kaum vorstellen. Aber vor allem die Weinberge, die 16 Hektar Land beanspruchen, sind ein traumhafter Anblick, von den erstklassischen Weinen ganz zu schweigen.

In Genoels-Elders wird bereits seit dem Mittelalter Wein angebaut. Zwischen zwölf und 24 Monaten lagert der Wein nach der Abfüllung im Schlosskeller, damit er seinen aromatischen Geschmack erhält. Es empfiehlt sich, eine geführte Besichtigung des historischen Weinguts, inklusive Weinprobe, zu machen. Dabei erfahren Sie alles über die Historie des Schlosses, die Architektur sowie den Gärungsprozess der edlen Tropfen, zudem erhalten Sie einen exklusiven Einblicke in den alten und neuen Weinkeller des Winzerschlosses.

Die Weine des Winzerschlosses Genoels-Elders sind international anerkannt und begehrt.

Chocoladehuis BOON: Wo feinste Schokolade zu Hause ist

Belgien ist die Heimat von einigen der besten Chocolatiers der Welt. Einer von ihnen ist Patrick Mertens, der mit seiner Partnerin Inge Lijnen das Chocoladehuis BOON betreibt. In der offenen Werkstatt des Schokoladenhauses arbeiten die Meister Patrick Mertens und Tom Theysmans und ihr Team an einzigartigen und künstlerisch beeindruckenden Süßigkeiten, die eigentlich viel zu schade sind, um sie zu vernaschen. Wer aber dennoch etwas davon vor Ort probieren möchte, kann es sich in der der benachbarten Kaffeelounge gemütlich machen und hausgemachte Pralinen genießen. Das Beste: Die Pralinen sind das perfekte Geschenk für die Daheimgebliebenen, denen man etwas ganz Besonderes mitbringen will.

Hasselt, Foto: Toerisme Hasselt

Limburgs Perlen

Hasselt und

Tongeren erkunden

Die Natur ist in der Provinz Limburg allgegenwertig. Sie bietet Ihnen nicht nur unberührte Landschaften, sondern auch neue künstlerische Perspektiven. Doch so schön die Natur ist, sollte man auch die kleinen, aber feinen Städte nicht außer Acht lassen, die Sie hier mit offenen Armen willkommen heißen wollen – allen voran die Provinzhauptstadt Hasselt und die älteste Stadt Belgiens Tongeren.

Die kleinste unter den Provinzhauptstädten: Hasselt

Jeder kennt Gent, Antwerpen, Leuven und Brügge, die bereits im Mittelalter zu den größten und wichtigsten Städten Europas gehörten. Aber auch die kleinste und unbekannteste Provinzhauptstadt Limburgs, Hasselt, hat so einiges zu bieten.

Im Zentrum der Stadt, in dem das heutige Einkaufsviertel beheimatet ist, finden Sie den Grote Markt. Er ist umringt von Gebäuden aus den verschiedensten Epochen mit typisch klassizistischen Fassaden und alten Backsteinbauten. Eines ist beispielsweise das alte Fachwerkhaus „Het Sweert“, das im 15. Jahrhundert als Herberge diente und in dem seit 1713 eine Apotheke im Erdgeschoss untergebracht ist. Besonders die Brasserie Drugstore sticht unter den Cafés, Restaurants und Kneipen am Platz hervor: An seiner Fassade hängen die unterschiedlichsten Leuchtreklamen.

Wer von dem Trubel auf dem Grote Markt genug hat, wendet sich am besten hin zur St. Quintinus Kathedrale. 400 Jahre wurde an ihr gebaut – vom 12. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert – was man an den verschiedenen Materialien und Stilen des Baus erkennen kann. Besonders offensichtlich wird das am Kirchturm: Der steinerne Sockel im romanischen Stil stammt aus dem 12. Jahrhundert, der obere Teil des Turmes aus Mergelstein ist aus dem 13. Jahrhundert und die Turmhaube kam sogar erst im 18. Jahrhundert dazu. Das Glockenspiel des Turms zählt zu den schönsten in ganz Limburg.

Weiter geht es zum alten Rathaus, dass sich in einem alten Patrizierhaus befindet. Das Gebäude diente ursprünglich als Hotel, bis es 1779 von der Stadt gekauft und als deren Rathaus genutzt wurde. 2018 zog die Stadtverwaltung allerdings in ein neues, moderneres Gebäude um. Neben alten Fachwerkhäusern und klassizistischen Gebäuden findet man in Hasselt auch viele Häuser im Stil des Art Déco, wie beispielsweise das Postgebäude im Jugendstil.

Hasselt hat auch einen Hafen, der die Stadt mit Antwerpen verbindet. Allerdings ist der ehemalige Kohlenhafen mittlerweile einem Jachthafen gewichen und auch drumherum werden die bestehenden Industriegebäude und Lagerhallen langsam zu modernen Wohnungen und Büros umfunktioniert.

Ein weniger belgisches, aber umso mehr asiatisches Flair erleben Sie in Hasselts Stadtpark. Hier befindet sich ein wunderschöner Japanischer Garten. Er wurde 1992 als Geschenk der japanischen Partnerstadt Itami eröffnet und beinhaltet u.a. eine Zeremonienhaus, in dem mehrmals täglich eine Teezeremonie abgehalten wird. Außerdem finden Sie hier mehrere kleine und große Tempel, Brücken, Wasserfälle und unzählige japanische Sträucher und Bäume. Und natürlich dürfen auch die traditionellen Kois in den Teichen nicht fehlen, die mit ihren beeindruckenden Farben um die Wette leuchten. Um ein richtiges Gefühl für die japanische Kultur zu bekommen, werden hier auch mehrmals im Jahr typisch japanische Feste und Aktivitäten abgehalten.

Der Japanische Garten von Hasselt ist der größte in Europa. Der perfekte Ort, um etwas Ruhe zu tanken.

Nach der Pause an diesem Ort der Ruhe, bietet sich eine kleine oder größere Shopping-Tour an. Die autofreie Innenstadt verfügt über zahlreiche Modegeschäfte und Boutiquen namhafter Modeketten und angesagter internationaler und belgischer Top-Designer. Wer lieber Kunst shoppen möchte, ist jeden Dienstag und Freitag von April bis Oktober auf dem wöchentlichen Markt am Kolonel Dusartplatz richtig. Neben frischem Obst, Gemüse, Fleisch und Blumen werden hier dann auch Antiquitäten, Brokante und interessante Kuriositäten verkauft. Zudem finden Sie jeden Samstag von Anfang Juli bis Ende August hinter dem Rathaus jede Menge Kunsthändler und ihre Schätze. Es lohnt sich die Stände entlang zu bummeln und die Atmosphäre auf dem Kunstmarkt zu genießen.

Zur Stärkung nach einer erfolgreichen Shopping-Tour bietet es sich an, etwas zu probieren, das vor allem in Hasselt eine lange Geschichte hat: Jenever. Hasselt ist die Hauptstadt des berühmten Branntweins aus Wacholderbeeren. Seit rund 400 Jahren wird er hier hergestellt und jedes Jahr am dritten Oktoberwochenende gebührend gefeiert. An zahlreichen Ständen gibt es Jenever in allen Geschmacksrichtungen und Farben zu verköstigen. Den Brandwein gibt es nicht nur in flüssiger Form, auch die Jenever-Pastete und Jenever-Schokolade müssen Sie probieren. Dazu gibt es bei dem ausgelassenen Fest Musik, Tanz und Straßentheater sowie ein kulinarisches Dorf. Zu den Höhepunkten zählen die Umzüge, das Wettrennen der Schankkellner sowie ein Stadtbrunnen, dessen Wasser in den Wacholderschnaps verwandelt wird.

Im Jenever-Museum können Besucher hautnah erleben wie die regionale Spezialität entsteht und den frisch destillierten Museums-Jenever auch verköstigen.

Tongeren, die älteste Stadt Belgiens

Gegründet wurde Tongeren 15 v. Chr. und ist aus der römischen Siedlung Aduatuca Tungrorum entstanden. Das Alter sehen Sie dem kleinen Städtchen jedoch nicht gleich an. Dazu empfiehlt es sich, das Teseum zu besuchen. Dieses befindet sich etwas versteckt hinter der Liebfrauenbasilika.

Die Liebfrauenbasilika ist der perfekte Ausgangspunkt, um mehr über die Geschichte der ältesten Stadt Belgiens zu erfahren.

Hier bilden eine archäologische Fundstätte, die Schatzkammer sowie der Kreuzgang und der Klostergarten das Museumsprojekt Teseum. Der Rundgang startet in der drei Meter tiefer liegenden Fundstädte. Vor Ihnen breitet sich die Kulturgeschichte Tongerens aus, von Epoche zu Epoche erfahren Sie was sich verändert hat – von der Zeit der römischen Gründung bis hin zur Renaissance. Besonders die Kirche spielte in der ältesten Stadt Belgiens schon immer eine große Rolle. Dies wird besonders deutlich, wenn Sie die Schatzkammer betreten und die kirchlichen Schätze vor sich sehen. Aber auch die Liebfrauenbasilika bietet zahlreiche Kunstwerke. Besonders am Abend sollten Sie einen Spaziergang zu der Basilika machen, denn dann werden die Fensterbilder beleuchtet und bieten einen beeindruckenden Anblick.

Doch Tongeren bietet nicht nur einen ausführlichen Einblick in seine eigene Stadt-Geschichte. Das Gallo-Römische Museum, veranschaulicht auf beeindruckende Art und Weise die Zeit lange vor der Entstehung von Tongeren. Angefangen bei der Eiszeit bis hin zur Ansiedlung der Römer.

Im Gallo-Römischen Museum in Tongeren können Geschichtsinteressierte viel Zeit dabei verbringen in die Geschichte einzutauchen.

Nach so vielen interessanten Infos rund um Tongeren und seine Geschichte wird es Zeit für eine kleine Stärkung. Der perfekte Ort dafür ist der Markplatz mit seinen zahlreichen Restaurants und Cafés.

Wenn Sie Tongeren am Wochenende besuchen, erwartet Sie Tongerens berühmteste Attraktion: Ein riesiger Trödelmarkt, auf dem alles Alte verkauft werden darf – von altem Porzellan aus dem 17. Jahrhundert bis hin zu modernen Nippes. Bei knapp 140 Händlern sollten Sie nicht zu spät zum Trödelmarkt aufbrechen, da Sie hier ohne Probleme mehrere Stunden verbringen können.

Erleben Sie die Gastfreundlichkeit Limburgs und besuchen Sie die wunderschönen und beeindruckenden Landschaften und Städte der belgischen Provinz.
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